Der Verein

Der Expertenring Erbrecht & Vermögensübergabe entstand im Jahr 2006 aus einem Kreis von Rechtsanwälten, die sich in den drei Jahren davor gemeinsam auf die Prüfung zum „Fachanwalt für Erbrecht“ vorbereitet hatten. Der Wunsch war es, den damit verbundenen fachkundigen und regelmäßigen Austausch fortzuführen und somit eine deutlich bessere Mandatsbearbeitung zu erreichen.

Um diese positiven Effekte für die Mandantschaft dauerhaft zu gewährleisten, wurde der Zusammenschluss zum Expertenring Erbrecht & Vermögensübergabe in Form eines eingetragenen Vereins organisiert. Das Fachwissen der derzeit 24 Experten kann so optimal gebündelt und von jedem einzeln in der täglichen Arbeit angewandt werden.

Die Mitglieder treffen sich alle zwei Monate, um Fortbildung durch Referenten aus den eigenen Reihen sowie externen Kollegen, Steuerberatern und Notaren zu betreiben. Darüber hinaus werden Neuerungen in Gesetzgebung sowie Rechtsprechung diskutiert und deren Bedeutung für die tägliche Arbeit praxiskonform analysiert. 

Die Rechtsanwälte des Expertenrings verfügen über die Qualifikation des „Fachanwalts für Erbrecht“ und unterstreichen damit die ebenso bei den hier organisierten Steuerberatern und Notaren vorliegende besondere Kompetenz auf den Gebieten des Erbrechts, sowohl im Rahmen der außergerichtlichen Beratung als auch der gerichtlichen Durchsetzung bzw. Abwehr von Ansprüchen. 

Das Leitmotiv der Vereinsmitglieder ist: Erfahrung und Wissen kann man verdoppeln, indem man sie mit anderen teilt. 

Einige Mitglieder des Expertenrings haben neben dem Fachanwalt für Erbrecht noch weitere Spezialisierungen. Diese sind:

Fachanwalt / Fachanwältin für Familienrecht: RAin Dagmar Biermann, RA Günter Jakobs, RA Michael Paul, RAin Judith Pelzer, RA Robert Pelzer, RA Jürgen Strampp

Fachanwältin für Steuerrecht: RAin Carmen Look

Fachanwalt für Sozialrecht: RA Robert Pelzer

Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht: RA Karl-Heinz Becker

Sachverständige für Grundstücksbewertung: RAin Dr. Ulrike Tremel

Zertifizierter Testamentsvollstrecker: RA Karl-Heinz Becker, RA Udo Kirbach, RA Dieter Trimborn v. Landenberg

Die Kooperation mit anderen Organisationen, wie Erbrechtsvereinigungen im In- und Ausland, Vermögensberatern, aber auch Banken und Versicherungen ist für den Expertenring Erbrecht & Vermögensübergabe ein wichtiger Bestandteil seiner Arbeit. 

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Satzungen des Vereins

§ 1 Name und Sitz

(1) Der Verein führt den Namen „Expertenring – Erbrecht und Vermögensübergabe“ (EXPERT-EV).
(2) Der Verein ist in das Vereinsregister einzutragen und führt nach Eintragung den Namenszusatz "eingetragener Verein" in der abgekürzten Form "e.V.".
(3) Der Verein hat seinen Sitz in Köln.
(4) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

Der überregional tätige Verein verfolgt den Zweck,
1.) die Interessen derjenigen Berufsgruppen zu fördern, deren Tätigkeitsbereich vom Erbrecht, Steuerrecht und dem Recht der Vermögensnachfolge bestimmt wird.
Die Verwirklichung des vorgenannten Vereinzwecks soll insbesondere erreicht werden durch
a) die Abhaltung von Seminaren, regelmäßigen Fortbildungsveranstaltungen sowie durch Tagungen zu speziellen Problemkreisen des Erbrechts, Steuerrechts und der Vermögensnachfolge
b) ständigen Informationsaustausch zwischen den Vereinsmitgliedern zu den neuesten praxisrelevanten Entwicklungen in Literatur und Rechtssprechung
c) die stetige Fortentwicklung der vorgenannten Rechtsgebiete durch Verfassen eigener Publikationen etc.
d) die Zusammenarbeit mit anderen, gleichgelagerten Verbänden und Vereinigung sowohl im Bundesgebiet als auch im Rahmen der Europäischen Union.
2.) die Bevölkerung und damit den potentiellen Mandantenkreis der Vereinsmitglieder durch gezielte Informations-veranstaltungen und andere Informationsträger / Medien über die vielschichtigen Themenbereiche des Erbrechts, Steuerrechts und der Vermögensübergabe / -nachfolge zu unterrichten und aufzuklären.
3.) einen hervorgehobenen Qualitätsstandard seiner Mitglieder im Tätigkeitsbereich des Erbrechts, Steuerrechts und dem Recht der Vermögensübergabe / -nachfolge herbeizuführen und zu festigen.

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, die die fachlichen Voraussetzungen besitzt und bereit ist, die Ziele und Zwecke des Vereins anzuerkennen und sich darüber hinaus verpflichtet, die Zwecke des Vereins durch persönlichen Einsatz sowie die Übernahme von Vereinsämtern zu fördern. Ein Rechtsanspruch auf Aufnahme besteht nicht.
(2) Alle Mitglieder sind zudem zur Achtung der Satzung und der Beschlüsse bzw. Anordnungen der Vereinsorgane verpflichtet.
(3) Die Mitglieder sind berechtigt, Vereinsleistungen in Anspruch zu nehmen. Die näheren Umstände sowie die hieraus erwachsenden besonderen Pflichten ergeben sich aus dem jeweils aktuellen Beschluss des Vorstandes über Art und Weise bzw. Bedingungen für die Inanspruchnahme von Vereinsleistungen.
(4) Für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag erforderlich, der an den Vorstand zu richten ist. Der Aufnahmeantrag hat zu enthalten: Name, Anschrift, Geburtsdatum und Beruf.
(5) Über die Annahme des Aufnahmeantrages entscheidet der Vorstand nach freiem Ermessen. Bei seiner freien Entscheidung soll der Vorstand nach Möglichkeit die anderen Vereinsmitglieder einbeziehen. Im Falle der Ablehnung des Aufnahmeantrages ist der Vorstand nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe hierfür mitzuteilen. Die Ablehnung der Aufnahme ist nicht anfechtbar.

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet
- mit dem Tod des Mitglieds;
- mit Austritt durch schriftliche Kündigung seitens des Mitglieds;
- durch Ausschluss aus dem Verein;
- durch Streichung aus der Mitgliederliste.
(2) Der Austritt aus dem Verein seitens des Mitglieds ist unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Ende eines Kalenderhalbjahres möglich. Der Austritt ist gegenüber dem Vorstand schriftlich zu erklären. Zur Einhaltung der Kündigungsfrist ist der rechtzeitige Zugang der Austrittserklärung an ein Mitglied des Vorstandes oder die Geschäftsstelle erforderlich.
(3) Der Ausschluss aus dem Verein ist nur aus wichtigem Grund zulässig; insbesondere, sofern ein Mitglied den Zwecken, Zielen und Interessen des Vereins und deren Vereinsmitgliedern zuwiderhandelt. Den sofortigen Ausschluss des Mitglieds beschließt der Vorstand mit Mehrheitsbeschluss nach freiem Ermessen. Sofern ein Mitglied ausgeschlossen werden soll, so ist dieses Mitglied vor Ausschluss persönlich oder schriftlich anzuhören. Der Vorstandsbeschluss über den Ausschluss eines Mitgliedes ist endgültig. Eine Anrufung der Mitgliederversammlung findet nicht statt.
(4) Ein Mitglied kann aus der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn sich das Mitglied mit der Zahlung eines Beitrages mehr als drei Monaten in Verzug befindet und auch nach schriftlicher Mahnung den Beitrag nicht innerhalb von sechs Wochen nach Absendung der Mahnung voll entrichtet hat (vereinfachter Ausschluss). In der Mahnung soll auf eine beabsichtigte Streichung hingewiesen werden. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand durch Mehrheitsbeschluss.
(5) Im Falle der Beendigung der Mitgliedschaft bestehen keine vermögensrechtlichen Ansprüche des Mitglieds oder dessen Erben gegen den Verein, insbesondere nicht auf anteilige Rückerstattung von Beiträgen. Hiervon ausgeschlossen sind solche Ansprüche, die ihren Grund nicht im mitgliedschaftlichen Verhältnis haben.

§ 5 Mitgliedsbeiträge, Aufnahmegebühren, Auslagenersatz
(1) Der Verein ist ermächtigt, eine Aufnahmegebühr und einen jährlichen Mitgliedsbeitrag zu erheben. Über die Erhebung und die jeweilige Höhe entscheidet die Mitgliedsversammlung. Die Jahresbeiträge und Aufnahmegebühren können nach besonderen Kriterien (z.B. Lebensalter, Berufsanfänger, Ehrenmitglieder) gestaffelt werden. In begründeten Einzelfällen kann der Vorstand nach seinem Ermessen Beitragsfreiheit anordnen und / oder Beiträge/Gebühren ganz oder teilweise erlassen oder stunden.
(2) Der Verein kann Sonderumlagen und Vorauszahlungen auf Auslagenersatz erheben. Deren Erhebung und Höhe wird vom Vorstand bestimmt.

§ 6 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind
1.) die Mitgliederversammlung
2.) der Vorstand.

§ 7 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist das oberste Vereinsorgan. Sie wählt den Vorstand, genehmigt den Haushaltsvorschlag und beschließt über Satzungsänderungen und Vereinsauflösung.
(2) Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal jährlich in den ersten sechs Monaten nach Ablauf des Geschäftsjahres durch den Vorstand einzuberufen. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist unbeschadet der Regelungen in den §§ 36 und 37 BGB schriftlich durch den Vorstand einzuberufen, wenn das Vereinsinteresse es erfordert oder wenn mindestens der zehnte Teil der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe verlangt.
(3) Die Einladung an die Mitglieder soll mindestens vier Wochen vor Abhaltung der Versammlung unter Beifügung der Tagesordnung vom Vereinsvorstand versandt werden. Maßgeblich für die Versandadresse ist die vom jeweiligen Mitglied dem Verein zuletzt mitgeteilte Anschrift. Die Mitgliederversammlung findet am vom Vorstand bestimmten Ort statt.
(4) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden des Vorstandes oder – im Falle seiner Verhinderung – von einem seiner Stellvertreter geleitet. Stehen Vorstandwahlen an, so ist ein Wahlausschuss zu bilden. Dieser bestimmt den Leiter des Wahlausschusses, der für die Dauer der Vorstandswahl den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt.
(5) Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig. Soweit nicht zwingende Gesetzes- oder Satzungsbestimmungen entgegenstehen, fasst die Mitgliederversammlung ihre Beschlüsse grundsätzlich in einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Beschlüsse über Satzungsänderungen bedürfen einer 2/3 Mehrheit, über die Vereinsauflösung einer 3/4 Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.
(6) Jedes Mitglied kann sich von einem anderen Mitglied durch Erteilung einer schriftlichen Vollmacht vertreten lassen. Ein Mitglied darf jedoch nicht mehr als drei fremde Stimmen vertreten.
(7) Es wird durch Handzeichen abgestimmt. Auf Antrag ist geheim abzustimmen.
(8) Jedes Mitglied hat das Recht, Anträge zur Tagesordnung zu stellen. Anträge müssen mindestens eine Woche vor dem Datum der beabsichtigten Mitgliederversammlung in Schriftform beim Vorstand eingegangen sein. Erst in der Mitgliederversammlung eingebrachte Anträge können als Dringlichkeitsantrag vom Vorstand zugelassen werden. Hiervon ausgenommen sind Anträge, die eine Satzungsänderung oder die Auflösung des Vereins bezwecken. Zur Gültigkeit von Beschlüssen der Mitgliederversammlung ist es nicht erforderlich, dass der Gegenstand der Beschlussfassung in der Tagesordnung angekündigt wird.
(9) Die zu führenden Sitzungsprotokolle sind von einer eigens hierfür vor Sitzungsbeginn bestimmten Person zu erstellen. Über die in der Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse ist gleichfalls eine Niederschrift (Protokoll) anzufertigen, welche vom Vorsitzenden und dem Protokollführer zu unterzeichen ist.
(10) Beschlüsse können auch ohne Einberufung einer Mitgliederversammlung im sog. Umlaufverfahren gefasst werden. Hierzu ist die Übermittlung eines schriftlichen Entscheidungsvorschlags durch den Vorstand an alle Mitglieder sowie die Stimmabgabe hierzu per Telefax oder per E-Mail zulässig und erforderlich. Für die Wirksamkeit der im Umlaufverfahren gefassten Beschlüsse bedarf es der einfachen Mehrheit der innerhalb einer Woche ab Zugang des Vorschlags per Telefax oder per E-Mail abgegebenen Stimmen.
(11) Zu etwaig vom Registergericht verlangten und sonst zweckmäßigen Satzungsänderungen wird der Vorstand ermächtigt.

§ 8 Vorstand

(1) Der Vorstand des Vereins besteht aus drei Mitgliedern,
- dem Vorsitzenden,
- dem 1. stellvertretenden Vorsitzenden,
- dem 2. stellvertretenden Vorsitzenden.
(2) Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung des Vereins jeweils für die Dauer von 2 Jahren, gerechnet von der Wahl an, gewählt. Die Mitglieder des Vorstandes müssen Vereinsmitglieder sein. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl des Nachfolgers im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist
einzeln zu wählen. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, so kann der Vorstand für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen einen Nachfolger bestimmen; anderenfalls finden vorzeitige Neuwahlen statt. Die Abberufung des Vorstandes im Sinne des § 27 Abs. 2 BGB kann nur aus wichtigem
Grund erfolgen.
(3) Der Vorstand vertritt den Verein im Sinne des § 26 BGB gerichtlich und außergerichtlich und ist dabei von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Jedes Vorstandsmitglied hat stets Alleinvertretungsbefugnis im Sinne des § 26 BGB.
(4) Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins nach Maßgabe der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Sämtliche Geschäfte der laufenden Verwaltung sowie die Durchführung sämtlicher Vereinsangelegenheiten obliegen dem Vorstand.
(5) Jedes Vorstandsmitglied hat, ohne dass hierdurch seine eigenen, satzungsmäßigen Vorstands- oder Mitgliedschaftsrechte beeinträchtigt werden, das Recht, nach seinem Ermessen einen Stellvertreter zur Wahrung seiner Amtsgeschäfte generell oder im Einzelfall zu bestimmen. Die Berufung des Stellvertreters kann von dem berufenden Vorstandsmitglied jederzeit widerrufen werden. Der Stellvertreter erlangt nicht die Stellung eines Vorstandes oder besonderen Vertreters im Sinne des §§ 26, 30 BGB.

§ 9 Auflösung des Vereins

(1) Bei Auflösung des Vereins bestimmt die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit über die Verwendung des nach der Liquidation verbleibenden Vereinsvermögens.
(2) Sofern die Mitgliederversammlung nicht etwas anders bestimmt, sind die Mitglieder des Vorstandes gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.

§ 10 Gerichtsstand

Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle aus dieser Satzung sich ergebenden Rechte und Pflichten ist Köln.

§ 11 Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser Satzung unwirksam sein oder unwirksam werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Satzungsbestimmungen hierdurch nicht berührt. Der Vorstand ist in einem solchen Falle ermächtigt, die unwirksame Satzungsbestimmung durch eine wirksame, dem Zweck der ursprünglichen Satzungsbestimmung am nächsten kommenden zu ersetzen.

Stand 24.03.2007